Monatsarchiv: Februar 2010

Dumb And Dumber In Stockholm

chris and me on our lovely trip in stockholm.
because it were afraid af arctic temperatures we took the warmest jackets with us, that we could found. unfortunatly, they were really ugly. so we made the deal: no photos of us, where one could see the uglyness ^^
so we had to get a little creative in taking pictures from us in stockholm 🙂

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Amanda Palmer


Amanda Palmer

Originally uploaded by catzi

Ich gebe zu, es ist durchaus als übermütig zu bezeichnen, Anfang Februar eine Show als eine der besten des Jahres zu betiteln, allerdings ist „voreilig“ mein zweiter Vorname und ich traue mich sogar noch darüber hinaus: Amanda Fucking Palmers Show am 31. Jänner 2010 in der Wiener Arena wird sich unter meinen persönlichen Top 3 des Jahres 2010 befinden.

Mit ihrer ständigen Begleiterin, der Ukulele, ist sie – wie schon eine Nacht zuvor auf Twitter angekündigt – mit Heintjes Ich Bau Dir Ein Schloss über die Galerie der Arena durchs Publikum auf die Bühne eingezogen und stellte gleich am Anfang ihre verblüffenden Deutschkenntnisse zur Schau.
Dass Amanda Palmer – wie sie im Vorfeld verkündete – einen schlechten Tag hatte, merkte man nicht die Spur und mit einem breiten Lächeln auf den Lippen verzauberte sie nicht nur mich, sondern auch den Rest des Publikums.

Eine Frau ohne Plan mit Krankenversicherung

Gleich zu Beginn stellte die Ex-Dresden Dolls Frontfrau klar, für diesen Abend gibt es keinen Plan, keine Setlist und keine Grenzen. So gab sie zum Besten, was sich das Publikum wünschte. Eigene Nummern, Coverversionen gespickt mit witzigen Anekdoten aus ihrem Leben.
Freudig erklärte die Grande Dame des Punk Rock Cabaret also, dass sie und ihr Drummer sich, Dank der österreichischen Firma Darbo, eine Krankenversicherung in Amerika leisten können. Denn „Coin Operated Boy“ wurde für ein weiteres Jahr für Darbos Werbung unter Vertrag genommen. Lediglich einen Vorschlag würde sie ihnen unterbreiten: Die Marmeladinger sollten doch die Textzeile „I can even fuck him in the ass“ im Spot verwenden.

Liebe hat mit Fischen zu tun und Franzosen sind komisch.

Aus dem Nähkästchen plauderte Amanda Palmer auch über ihre Beziehung mit Neo-Verlobten Neil Gaiman. Dabei ging es um einen Vorfall mit einem Fisch und ihre daraus gezogene Konklusion. Liebe sei, erklärte sie, wenn man einen Fisch isst, obwohl man sein Herz nach seinem Tod noch eine Minute beim Zucken zugesehen hat und obwohl er nicht appetitlich aussieht, er aber von der Person zubereitet wurde, die man liebt. Resultat ist der neue Song „Trout Heart Replica“.
Außerdem verkündete Palmer, dass Franzosen eigenartig wären, gab aber zu bedenken, dass es zwei Arten von eigenartig gibt. Zu welcher Kategorie sie nun zählen, wurde zwar nicht ganz klar, aber eines gab sie uns noch mit auf den Weg: Wenn du nicht mehr weiter weißt: Michael Jackson. Und nein, das muss jetzt keinen Sinn ergeben.

(Keine) Highlights

Nun versuche ich schon seit geraumer Zeit die musikalischen Highlights des Abends dingfest zu mache, doch es will mir nicht recht gelingen. Es gibt nämlich nichts, an dem ich etwas auszusetzen hätte. Alles was also bleibt, ist eine Setlist der Großartigkeit: Ich Bau Dir Ein Schloss (Heintje), Icarus (Jason Webley), Astronaut, Sex Changes (The Dresden Dolls), My Favorite Things (Sound of Music), Mandy Goes To Med School (The Dresden Dolls), Billie Jean (Michael Jackson), Trout Heart Replica, Coin-Operated Boy (The Dresden Dolls), Die Seeräuber-Jenny (Kurt Weill), Guitar, Look Mummy, No Hands (Dillie Keane), Oasis, Eisbär (Grauzone), Half Jack (The Dresden Dolls), Runs In The Family, Creep (Radiohead), Leeds United, Missed Me (The Dresden Dolls), Backstabber (The Dresden Dolls),und abschließend eine wunderbare Version von Hallelujah (Leonard Cohen).

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